Brandenburger Tor Museum

*Werbung durch Produktplatzierung*

Heute möchte ich euch ein Museum der besonderen Art vorstellen. Eines, das es so noch nicht gegeben hat und man auch nicht unbedingt als Museum erkennen würde. Selbst ich als Berlinerin habe dieses Museum vorher nicht gekannt und bin auch sehr positiv überrascht gewesen. Ich empfehle jedem, der Berlin besucht, diesem Museum einen Besuch abzustatten.
Es ist das  „Brandenburger Tor Museum“  ehemals THE GATE Berlin und feierte am 27 April 2016 im Haus Nr.4 seine Premiere.

An dieser Stelle möchte ich mich erstmal ganz herzlich bedanken, denn der Kontakt zur Marketingabteilung war überaus freundlich und sehr verständnisvoll. Mir wurde auch Bild und Videomaterial zur Verfügung gestellt da es ja nicht immer einfach ist in einem dunklen Raum alles zu fotografieren. Darüber hinaus sind nicht nur für uns Tickets zur Verfügung gestellt worden, nein ich habe sogar ein großzügiges Paket für euch zum Verlosen erhalten. Aber dazu natürlich später mehr meine Lieben.

Hier mal ein paar wichtige Details: Die Eintrittspreise sind hier sehr erschwinglich.
Erwachsener zahlt 9 € und ermäßigt nur 7 € ; Kinder, unter sechs Jahre kostenfrei. Wenn man die Tickets vorher Online bestellt sind sie 1 € günstiger. Sollten hier auch Lehrer/in unter meinen Leser sein, für Schülergruppen zahlt man nur 5€ pro Schüler.

Bei einem Event wie zum Beispiel „BERLIN leuchtet“ zahlt man 15 €; ermäßigt 13 € ; Das ist aber nicht nur der Eintritt, sondern auch eine geführte Lichtertour zu den beleuchteten Highlights der Lichterwochen dabei.  Auf Berlin leuchtet freue ich mich jedes Jahr. Der perfekte Einstieg in den Herbst. Jedes Jahr laufen meine Freunde und ich mit unseren Kameras durch Berlin und bewundern es aufs neue.

Als wir das Museum betraten mussten wir erst mal schauen ob wir hier richtig waren. Denn wie gesagt man erkennt es nicht gleich als Museum weil man eben eine andere Vorstellung von einem Museum hat. Also fragte ich die nette Dame am Tresen und uns wurde gleich ausführlich alles berichtet. Welche Wege wir zu gehen haben, wie wir nach der Vorstellung am besten laufen sollten. Sie hat uns auch darauf hingewiesen dass wir nun mitten in dem Film auftauchen würden und es sich lohnen würde den Film zwei bis dreimal zu sehen. Da man bei der 270° Vorführung nicht immer gleich alles mitbekommen kann. Sie sollte recht behalten.

Wir entdeckten unter anderem auch ein Gästebuch. Sowas finde ich ja immer richtig spannend denn ich bin neugierig wie die Leute das für sich hier erlebt haben. Leider ist mir kein legendärer Spruch eingefallen, dennoch haben wir uns hier im Buch auch verewigt. Aus Datenschutzgründen habe ich davon natürlich kein Foto gemacht. Aber hier fand man solche Wörter wie „überragende Vorstellung“; „sollte Pflichtprogramm in Schulen sein“; „sehr aufschlussreich“ und vieles mehr. Als ich das gelesen habe musste ich an meine Schulzeit denken. Und stellte fest das informative Vorführung doch stets langweilig waren. Als erstes dachte ich das kann nur ein Lehrer geschrieben haben. Doch nun wollte ich endlich in die Vorstellung und konnte es kaum erwarten.

Als wir unten ankamen gab es nicht großartig die Möglichkeit sich zu verlaufen. Die Dame hatte uns ja auch beschrieben wie wir unser Eintrittskarte einzulösen haben. Also sind wir zum Drehkreuz gegangen, scannten unsere Eintrittskarten und hörten schon die Vorstellung.

Wir hatten das Glück das ist nicht wirklich voll war und nur ein paar Leute vor Ort waren und so konnten wir uns gemütlich dazu setzen. Wir haben uns ein Platz an der Wand ausgesucht um einfach mehr vom Programm sehen zu können. Doch wie gesagt es ist wirklich riesig und das war wirklich nicht möglich alles auf einmal mitzubekommen. Der Tipp von der Dame hat uns doch sehr geholfen also blieben wir noch eine weitere Vorstellung sitzen. Zumal wir auch den Anfang miterleben wollten und zum anderen um die andere Seite der man weniger Beachtung schenken konnte nun auch mit zu verfolgen. Nun möchte ich euch mal den Videoclip zeigen, den auch ich sehr spannend fand.

Nun saßen wir dort mitten in der Vorstellung und wurden gleich ins Geschehen miteinbezogen. Die Geschichte war so mitreißend dass wir gar keine andere Wahl hatten. Auch der Sound der von allen Seiten zu hören und zu spüren war ließ uns gleich alles mitfühlen. Die Zeitepochen wurden sehr gut in aufwendigen Animationen dargestellt.  So fühlte man sich doch ein wenig in die Zeit zurückversetzt. Auch für eine Berlinerin waren hier viele neue Sachen zu entdecken.

Es ist einfach beeindruckend und überwältigend. Das mächtige einmarschieren der Soldaten, die Geschichte der die Quadriga mit der Siegesgöttin Eirene wird eindrucksvoll berichtet.

Nach dem Sieg über Napoleons Armee wird sie wieder nach Hause geholt und auch gleich ausgezeichnet. Auf allen drei Filmleinwänden läuft die Geschichte abwechselnd zusammen oder jeder Teil für sich.

Wir näherten uns dem dunklen Teil unserer Geschichte und es wurde mehr und mehr düsternd. Mann konnte es richtig fühlen wie das Land zerfallen ist. Wie hilflos man zuschauen musste.

Wir dürfen auf keinen Fall die Propaganda vergessen unter dem Einfluss diese Menschen standen. Die Reden dröhnten richtig aus den Lautsprechern. Allein das zuhören stimmte mich wütend.

Das knistern des Feuers wie die Naziherrschaft Deutschland ausgebrannt hat war so deutlich das ich Gänsehaut bekam. Aus dieser Zeit sollte man doch eigentlich gelernt haben. Wirklich eindrucksvoll dargestellt.

Der Aufbau Berlins und die Zeit der Mauer wird mit Bildern und Texten der großen Menschen unser Geschichte verstärkt. Auch hier wieder ein Gänsehaut Gefühl. Denn hier fängt die Zeit an die auch ich langsam miterlebt habe. Der Zerfall der Mauer. Eine wirklich eindrucksvolle Zeit. Die so gut dargestellt wurde das sogar mir wieder leicht die Tränen kamen.

Die Zeit die das Brandenburger Tor schon erlebt hat ist schon sehr beeindruckend. Das alles in einer 20 Minütigen Show so eindrucksvoll nach zustellen, ist selbst für mich grandios. Vieles kannte ich aus der Schule und habe doch schon sehr viel wieder vergessen. Da fällt mir doch der Satz aus dem Gästebuch wieder ein. Es sollte zum festen Schulprogramm gehören – nun kann ich dem guten Gewissens zustimmen. Nicht nur für Touristen ist es hier interessant sondern auch mal als Berliner ist es schön die Geschichte etwas aufzufrischen.

Anschließend sind wie noch in ein Ausstellungsraum gekommen wo die Geschichte in eine Zeitleiste eingebaut wurde. Dort fanden wir auch die Nachbildung des Kopfes der Quadriga wie sie einmal ausgesehen hat. Sie wirkte so mächtig und eindrucksvoll.

In dem Raum angekommen zitterten meine Hände noch irgendwie. Hier war der kleine Rundgang wirklich gut erklärt. Für die Ereignisse  Die noch nicht im Film zu sehen waren. Daher lohnt es sich mal genauer hin zu schauen. Denn es gab hier viele wunderschöne historische Postkarten zu sehen.

Mein Fazit: Wie ihr bestimmt mitbekommen habt, bin ich von der Multimedia Show sehr beeindruckt. Das Museum ist mit der Zeit gegangen und macht einem den Aufenthalt dort wirklich angenehm. Die Moderne Technik gepaart mit der Geschichte ist wirklich gut gelungen. Es wird zu keinem Zeitpunkt langweilig und zieht sich auch nicht unnötig in die länge. Ich habe euch nur ein Teil meine Bilder gezeigt damit auch ihr noch was zu entdecken habt. Aber ich kann euch sagen – es lohnt sich alle mal. Jedes Jahr wenn Berlin leuchtet sind wir immer nur vor dem Brandenburger Tor. Dieses Jahr überlegen wir mal an dieser Tour teilzunehmen. Von diesem Museum konnte ich auch meine Freunde beeindrucken.

Ich hoffe sehr das euch mein Bericht gefallen hat und ihr neugierig geworden seid. Denn nun könnt ihr auch ier ein Aufenthalt gewinnen. Also macht fleißig mit.

Viel Glück und liebe Grüße eure Nancy ❤

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